Kindergarten Röslau
                                      
Die integrative Kindertagesstätte und Kinderkrippe unseres Kindergartens ist in
der evangelischen Trägerschaft des Diakonievereins Röslau begründet.
Aus dieser evangelischen Trägerschaft ergeben sich einige Konsequenzen.
So findet die Arbeit mit Kindern in der Kita ihren Grund im Evangelium von
Jesus Christus.
Besonders der Umgang Jesu mit Kindern ist hier grundlegend.
Im 10. Kapitel des Markusevangeliums heißt es im 14. Vers „Lasst die Kinder
zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich
Gottes.“
Das bedeutet für uns zweierlei:
Zum einen haben wir die Aufgaben mit Kindern den Glauben einzuüben.
Das geschieht in vielfältigen Formen in der Kita durch biblische Geschichten,
kirchliche Feste im Jahreskreis, Gottesdienste und den täglichen Umgang
miteinander. Querverbindungen zur Arbeit der Kirchengemeinde im 
Kindergottesdienst, mit Familiengottesdiensten, der Krabbelgruppe,
Kinderbibelwochen und Kinderfreizeiten werden hier in den Blick genommen.
Zum anderen können Kinder auch selbst Vorbilder im Glauben sein. Ein Glaube
wie ihn Kinder haben, ein bedingungsloses Vertrauen von Kindern ihren
Erziehungsberechtigten und auch Gott gegenüber, kann Vorbild für den
Glauben und das Vertrauen von Erwachsenen Gott gegenüber sein.
Somit gilt es Kinder als Individuen in einer Gemeinschaft wahrzunehmen, Eltern
und andere Institutionen (Schule, Frühförderung usw.) einzubinden und eine
Vernetzung aller an der Bildung interessierten Personen, bzw. Einrichtungen zu
erreichen.
Aus dem Gesagten ergeben sich einige Folgerungen für unsere Arbeit:
Evangelisches Profil bei gleichzeitiger Offenheit für alle Kinder, mit oder
ohne Religionszugehörigkeit
Glaubensthemen in die Arbeit einbringen und gleichzeitig andere
Kulturen wahrnehmen
Zusammenarbeit mit unterschiedlichen an der Erziehung von Kindern
beteiligten Gruppen und Organisationen ermöglichen und gleichzeitig
die Individualität eines jeden zur Geltung kommen lassen.
Wissen, dass aus unserem Glauben heraus nicht alles machbar und
regelbar ist und Vertrauen in Gottes Geleit einüben
Der Kindergarten orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder und
ihrer Eltern ohne dabei sein christliches Profil zu verlieren
  Pfarrer Johannes Lindner
 1. Vorsitzender des Diakonivereins                                  Dezember 2013
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